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das Gewisse Etwas - Druckveredelungen

 

 

Druckveredelungen können Printprodukte ungemein aufwerten.

Durch verschiedene Verfahren werden unterschiedliche Erscheinungsbilder und die Haptik beeinflusst.
Tastbare Effekte haben den Vorteil, dass sie zusätzlich zum Sehsinn auch den Tastsinn reizen und somit die Beschäftigungsdauer mit dem Printprodukt erhöht wird. Das wiederum führt zu einer besseren Vernetzung und Speicherung im Gehirn, was den Wiedererkennungsgrad positiv beeinflusst.

 

Die gängigsten Verfahren der Druckveredelung

  • Lackierungen

Bei Lackierungen wird der Lack mit einer UV-Hochleistungslampe auf das Papier gestrahlt.

Eine Lackierung kann vollflächig erfolgen, aber auch eine partielle Lackierung kann schon eine sehr spannende, haptische Wirkung erzielen.
Unterschieden wird bei diesem Verfahren zwischen Lackierungen in matt und glänzend, sowie voll und partiell.
Beispiele dafür sind:

Relieflackierungen (UV härtend, tastbarer 3D-Effekt),

Strukturlack (spannende Haptik), etc.

 

  • Blindprägung / Letterpress

Bei der Blindprägung wird durch Stempeln eine haptische Veränderung des Papiers erzeugt und somit geprägt. Dabei unterscheidet man zwischen Tief- und Hochprägung – also ob das geprägte Element eine Vertiefung ergibt oder ob es hervorsteht.
Ähnlich ist die Variante mit Letterpress mit dem Unterschied, dass hier mit Farbe geprägt wird.

 

  • Prägefoliendruck

Technisch ist dieses Verfahren sehr anspruchsvoll. Der Bedruckstoff wird mit einem Prägestempel unter Hitzeeinwirkung verformt. Das heißt, dass die Prägeform unter Druck auf das Papier gepresst wird. Mit diesem Verfahren kann in ähnlicher Form (ohne Folie) auch eine blind Hoch- oder Tiefprägung oder auch eine Reliefprägung erstellt werden.
Beispiel hierzu:

Varieogramm - Prägefoliendruck mit Holografie-Effekt – je nach Lichteinfall verändern sich Reflektion und Farben. Dadurch entstehen Farb,- Bewegungs- und Tiefeneffekte.

 

  • Einsiegelung

Hier werden die Druckprodukte vollflächig und ohne folienfreien Rand beidseitig eingesiegelt. Das eignet sich optimal zum Schutz vor Verschmutzungen oder Feuchtigkeit. Verwendet wird dieses Verfahren oft im medizinisch-technischen Bereich, denn damit werden auch die Hygiene Standards gegeben.
Beispiele hierfür:

Folienkaschierung – auch Cellophanierung genannt, wird oft verwendet für Menükarten oder Kataloge,
Laminierung – kann abgewischt werden, ist jedoch nicht so edel wie Cellophanierung.

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