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CMYK oder RGB - Wo ist der Unterschied?

 

 

Farben sind ein wichtiger Bestandteil von Design. Den Unterschied zwischen den verschiedenen Farbräumen zu kennen ist essenziell. Selbst wenn man kein Designer ist – zu wissen, wann man welches Bildmaterial verwenden kann oder ob man beispielsweise sein Logo drucken lassen kann, verschafft einen großen Vorsprung!

 

Viele denken es wäre so einfach: Eine Grafik am PC erstellen und einfach ausdrucken. Doch genau an dieser Stelle spielen zwei verschiedene Farbräume eine sehr wichtige Rolle: RGB und CMYK.
Beides sind Bezeichnungen für die Mischung von Farben.

Während das RGB-Farbmodell rein für digitales Arbeiten im Web oder direkt am PC geschaffen ist, so wird das CMYK-Modell für Druckprodukte verwendet. Die Farben unterscheiden sich massiv. Das hat einen Grund:

RGB-Farben sind sogenannte „Lichtfarben“ und werden auf dem Bildschirm erzeugt, während CMYK-Farben aus reellen Farben bestehen.

 

RGB – Rot, Grün, Blau.
Es handelt sich hier um ein additives Farbmodell – das heißt, je mehr Farben ineinander gemischt werden, desto heller wird der Farbton. Mischt man alle drei Farben zusammen – im höchsten Wert (100%) – so erhält man ein reines weiß.
Die Farben ergeben sich hierbei aus dem Mischen von Licht. Deshalb nennt man RGB auch Lichtfarben.

Verwendung

  • Web & App Design: Icons, Buttons, Grafiken
  • Branding: Online Logos und Anzeigen
  • Social Media: Bilder für Posts, Titelbilder, uws.
  • Visueller Content wie Videos, digitale Grafiken, Fotos für Webseiten

 

CMYK – Cyan, Magenta, Yellow, Key.
Das “Key” in CMYK steht für Key Color (Schwarz). Hierbei handelt es sich um den Farbraum für professionell gedruckte Medien.
Normalerweise wird auf weißem Untergrund gedruckt. Je mehr Farbe hier aufgetragen wird, desto dunkler wird das Ergebnis. Daher handelt es sich bei CMYK im Gegenteil zu RGB um einen subtraktiven Farbraum.

Mischt man Cyan, Magenta und Gelb zu jeweils 100%, erhält man jedoch kein richtiges Schwarz, weshalb die „Key Color“, also Schwarz, hier aufgenommen wurde.

Im Druckprozess wird jede einzelne Farbe nacheinander auf das Papier gedruckt. Je nach Verhältnis kann man Farben in verschiedensten Farbnuancen erhalten.
Am Bildschirm sind diese Nuancen noch umfangreicher, während im Druck viel weniger Farben erzeugt werden können. Deshalb ist der CMYK-Farbraum kleiner als der des RGB.

Verwendung

  • Branding: Visitenkarten, Geschäftsausstattung, usw.
  • Werbemittel: Flyer, Plakate, Broschüren, usw.
  • Editorial: Bücher, Magazine, Zeitungen

 

Doch was passiert, wenn man den falschen Farbraum wählt?

Drucker können nur CMYK nutzen. Deshalb sollten alle Designs, Bilder und Grafiken in CMYK angelegt sein, die gedruckt werden sollen. RGB-Daten müssen für Druckzwecke also zuerst umgewandelt werden. Da nicht alle Farben eins zu eins von RGB in CMYK übernommen werden können (da der CMYK-Farbraum kleiner ist), kommt es unter Umständen zu Farbverschiebungen.

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